Phoenix-Journale

„Der Eine ist nicht wichtiger als der Andere“ – Hatonn erklärt das göttliche Prinzip der sozialen Ordnung

Einheit der menschlichen Familie
Die Einheit der Familie in der natürlichen göttlichen Ordnung – Bild: golandart.ru

Das menschliche Zusammenleben ist harmonisch und bereichernd, wenn es den göttlichen Gesetzen folgt. Dekadenz und Zerstörung entstehen, wenn diese missachtet oder in ihr Gegenteil verkehrt werden. Das betrifft insbesondere auch die wichtige Position der Frau für die Keimzelle der Gesellschaft, der Familie.

Im Phönix-Journal Nr. 12 erklärt Christ Michael, alias Hatonn, wie die göttlichen Gesetze zu verstehen und anzuwenden sind, um unserer innewohnenden eschatologischen Bestimmung, der Errichtung des Reiches Gottes auf Erden, gerecht zu werden.

Leseprobe

Kapitel 20 aus Phönix-Journal Nr. 12 – „Die Kreuzigung des Phönix“

Übersetzung: Laura Karán

Inhaltsverzeichnis Kapitel 20:

  • DER URSPRUNG DES KASTENSYSTEMS
  • JMMANUELS (ISSA, JESUS) PARABEL
  • LORD KRISHNA
  • UND NOCH ETWAS ZU SAULUS (PAULUS) – ER TAT DAS BESTE, WAS ER KONNTE, JOHANNES!
  • GLEICHHEIT ALLER MENSCHEN
  • GOTT UND FRAUEN
  • AUCH EURE MUTTER WIRD KOMMEN

K A P I T E L  2 0

Aufzeichnung Nr. 1, HATONN
Donnerstag, 01. Februar 1990, 08.15 h, Jahr 3, Tag 169

DER URSPRUNG DES KASTENSYSTEMS

Was genau ist das Kastensystem? Was ist sein Ursprung und was war seine WAHRE Bedeutung in der Gesellschaft? Die Gita, der Herr, wie Krishna erklärt:

„Ich ordnete die Menschen in vier Kasten ein und wies ihnen vier Funktionen zu, gemäß ihren unterschiedlichen Temperamenten und vergangenen Handlungen. Die Arbeit wurde Priestern zugeteilt, Kriegern, Bauern, Händlern und Arbeitern, einem jeden nach den Talenten, mit denen er gemäß seiner inneren Natur geboren wurde.“

„Gelassenheit, Selbstbeherrschung, Reinheit, Spiritualität, Duldsamkeit, Weisheit, Askese und Genialität — all das sind natürliche Eigenschaften eines Priesters.“

„Heldenhaftigkeit, Tapferkeit, Beständigkeit, Geschicklichkeit, Großherzigkeit, Furchtlosigkeit in der Schlacht, verwaltungstechnische Fähigkeiten — all das sind natürliche Eigenschaften eines Kriegers.“

„Handel, Gewerbe, Ackerbau und Viehzucht sind die natürlichen Eigenschaften eines Bauern oder Händlers, selbst der Dienst am Menschen durch Arbeitsvergabe ist die Pflicht eines Sudras (Arbeiters).“

Was er hier versuchte darzulegen, war die Anerkennung der unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten jedes Einzelnen. In dem Wort „versuchen“ steckt viel öfter die Erwartung eines Fehlschlages aus diesen Bemühungen als ein Erfolg. Deshalb benutzen wir auch überwiegend das Wort „bemühen“ als das Wort „versuchen“. „Versuchen“ beinhaltet die Absicht zu versagen. „Bemühen“ bedeutet „arbeiten in Richtung erschaffen“.

Wie ihr euch vorstellen könnt, hat die Menschheit die obige Einteilung genommen und sie verzerrt. Die ursprüngliche Beschreibung bedeutete ganz einfach, daß ein Mensch wahrscheinlich in ein ihm innewohnendes Talent oder einen Dienst hineinwachsen konnte aufgrund der Möglichkeiten und sein Engagement war in den Augen Gottes genauso passend und lobenswert. Die Aufstellung entstand einfach aus der Kategorisierung von vier grundsätzlichen Arten der Arbeit.

Sri Aurobindo, ein Meister Yogi, erklärt:

„Es gibt also vier Arten von Arbeiten, die Arbeit des religiösen Dienstes wie Schreiben, Lernen und Wissensvermittlung; die Arbeit von Regierung, Politik, Administration und Krieg; Arbeit in der Produktion, Besitztumserzeugung und Handel; die Arbeit, Kräfte anzuheuern und Dienste zu verrichten. Hier wurde die Anstrengung unternommen, das ganze Zusammenspiel der Gesellschaft unter Teilnahme aller vier dieser klar abgegrenzten Klassen zu gründen und zu etablieren. Das System war nicht speziell für Indien gedacht, sondern war mit gewissen Unterschieden das vorherrschende Merkmal  eines bestimmten Stadiums der sozialen Entwicklung auch in anderen alten und mittelalterlichen Gesellschaften. Die vier Funktionen sind im Leben aller normalen Gemeinschaften immer noch gültig, allerdings gibt es keine klaren Abgrenzungen mehr.“

Aus der obigen Sicht mag die Trennungslinie möglicherweise nicht mehr so klar sein, wie sie einmal war, aber in einigen betroffenen Gegenden sind die Grenzen offensichtlicher gezogen und Soldaten stehen auf ihren Posten, um sicherzustellen, daß diejenigen der „unteren“ Klasse nicht passieren können. Ursprünglich war die Abgrenzung nicht hierarchischer Natur, sondern eher eine Einteilung in „Typen“. Wie in dieser kleinen Gruppe hier auch, Einer empfängt, der Nächste formatiert, ein Anderer erstellt die Druckunterlagen und wieder ein Anderer druckt, und noch ein Weiterer vertreibt — keiner steht alleine da und jeder „Job“ ist anders. Der Eine ist nicht wichtiger als der Andere. Man könnte sagen, daß Dharmas Job der Wichtigste ist, denn ohne sie würde das Wort nicht fließen — aber ohne Vertrieb würde es in der Tastatur steckenbleiben. Ich hoffe, ich habe mich deutlich genug ausgedrückt.

Heutzutage kann man nicht anders als festzustellen, daß es grundsätzlich immer noch vier Typen von Arbeit in der Welt gibt, die, grob betrachtet, immer noch der Auflistung entsprechen. Wirkliches Glücksgefühl in der eigenen Arbeit kann man nur finden, indem man seiner eigenen Natur folgt (und das ist der Trick dabei — eurer Eigenen, nicht der Definition eines Anderen) und die jedem innewohnenden Talente entwickelt. Nicht jeder hat das Talent zum Zeichnen; nicht alle haben einen „grünen Daumen“, um Pflanzen wachsen zu lassen; ihr habt auch nicht alle Computergehirne für Zahlen und Wissenschaft oder fühlt euch hingezogen zum Studium von Philosophie oder Religion.  Aber jeder ist mit bestimmten Talenten gesegnet und es obliegt euch selbst, herauszufinden, was eure natürlichen Talente sind und sie zu pflegen, ihnen zum Wachsen und Gedeihen zu verhelfen. Denn ihr alle habt einen Platz in Gottes Masterplan und im Finden eures Platzes und der Rolle im Göttlichen Plan liegt wahrer Frieden, Harmonie und Glücklichsein.

Was jedoch passiert ist, ist, daß einige Gruppen selbsternannter „Eliten“ dazu übergegangen sind, einige Individuen als „über“ Anderen stehend zu erklären und damit in Kraft gesetzt haben, daß die, die „sie“ als „im Rang untenstehend“ betrachten, bis zu dem Punkt unerfüllt bleiben, daß die, die „als untenstehend betrachtet werden“ zum großen Teil einfach damit aufhören, sich abzumühen, diese irrigen Barrieren zu überwinden. Aber, indem sie ihre eigenen Demarkationslinien erstellten, haben sie damit etwas viel Schlimmeres erschaffen — KORRUPTION INNERHALB DER ISOLIERTEN GRUPPEN, DIE SCHLUSSENDLICH DIE ISOLIERTEN DAZU GEBRACHT HAT, SICH NICHT MEHR IN „DEM  SCHLAMM“ ZU SUHLEN, DEN „SIE“ „IHNEN“ ALS „GEGEBEN“ „VORSETZTEN“.

Es gibt, und dafür dankt eurem Schöpfer, immer Einige, die nicht still da sitzen und sich ihre Gefühle, ihre Seele und ihr Bewußtsein totschlagen lassen, sondern sich für ihre „Freiheit“ vorwärts bewegen, koste es sie, was es wolle. Aber lautes, lärmendes und kriminelles Verhalten erzeugt einen Rückschlag. Veränderungen können nur bewirkt werden durch die Aufklärung der Massen — das, was wir uns hier bemühen zu tun.

Das erfordert allerdings, daß ihr, die ihr für die Wahrheit einsteht, diese Dinge (Schlupflöcher), die die Elite in euren Gesetzen [A.d.Ü.: Original „Ceasar‘s Laws“, Anspielung auf „gebt dem Kaiser, was des Kaiser’s ist] festgeschrieben hat, auch nutzt, um das Spiel cleverer zu spielen als die, die euch aufgrund ihres Machtanspruchs verfolgen.

Ihr in den USA, zum Beispiel, seid jetzt Sklaven eurer von Menschenhand geschriebenen „Statuten“,  eure Konstitutionellen Gesetze sind mittlerweile so gut wie vergessen und ihr bemerkt es noch nicht einmal. Wieviele haben eine Ausgabe der Konstitution [A.d.Ü.: Verfassungsrecht] und der Bill of Rights [A.d.Ü. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bill_of_Rights] zu Hause, viel weniger auf dem Frühstückstisch liegen, um etwas nachzuschlagen — und wißt ihr, wie ihr sie handhaben müßt, wenn ihr euch darauf beziehen wollt? Nun, wir werden eine Menge über eure Konstitution in einem anderen Journal schreiben und wir werden mit der obligatorischen  Abgabe der Einkommensteuererklärungen beginnen, was außer in Washington D.C. und U.S.-Protektoraten illegal ist. Oh ja, ich weiß, „sie“ können die Konstitution außer Kraft setzen und das machen sie an jeder Wegbiegung — ABER WER SOLL EUCH EURE VERFASSUNGSRECHTE ZURÜCKBRINGEN, WENN NICHT IHR SELBST?  Fast alle Gefängnisinsassen bei euch sitzen aufgrund von „ungesetzlicher“ Verfolgung ein. Behaltet im Gedächtnis, daß alles, was die amerikanische legislative Demokratie tut, „legal“ ist, denn sie haben ihre eigenen Gesetze geschrieben — das ist innerhalb der Konstitution aber nicht „rechtmäßig“. Wir werden später darüber in größerem Rahmen sprechen, aber Dharma arbeitet schon so viele Stunden am Tag, daß wir einfach nicht alles sofort abdecken können. Wir werden uns jedoch bemühen, vor Ende Februar zu diesem Thema zu kommen, so daß ihr Zeit habt zu überlegen, was ihr machen wollt, wenn der Abgabetermin für die Einkommensteuer ist.

JMMANUELS (ISSA, JESUS) PARABEL

Lord „Jesus“ erklärt diesen Gedanken mit der Parabel von den Talenten, wo Er Talente mit Geld vergleicht. In der Parabel ruft der Herr drei Diener herbei und gibt jedem eine Anzahl Talente oder eine Summe Geldes, angepaßt an ihre individuellen Fähigkeiten. Die beiden, die fünf bzw. zwei Talente bekommen, verdoppeln ihren Betrag schnell durch harte Arbeit und Nachdenken. Aber der eine, der nur ein Talent bekommen hat, tut nichts; er versuchte noch nicht einmal, es zu nutzen oder es auf irgendeine Art zu vervielfachen.

Als der Herr zurückkehrt, ist er über die beiden ersten Diener, die ihre Talente weise genutzt und Größe und Wert erhöht haben, hoch erfreut. „Gut gemacht, gute und treue Diener“, lobte sie der Herr. Ihr seid treue Diener gewesen, ihr seid mit dem Wenigen ehrlich gewesen und ich will euch zum Herrn über viel machen; habt teil an der Freude eures Herrn.“

Aber zu dem Diener, der noch nicht einmal versuchte, ein guter Bediensteter zu sein, der sich sogar geweigert hatte das Talent zu nutzen, das ihm gegeben wurde, sagte der Herr ärgerlich: „Du unnützer und fauler Diener! … Du hättest mein Geld bei den Bankiers investieren sollen und bei meiner Rückkehr hätte ich das, was mir gehörte, mit Zinsen wieder zurückbekommen sollen.“

Er nahm dem Diener das eine Talent ab und gab es dem, der die meisten Talente hatte, denn er hatte das weise genutzt, was Gott ihm gegeben hatte, und sagte zu ihm: „Der Mensch, der das, was ihm gegeben wurde, weise nutzt, soll mehr bekommen und er soll in Fülle leben. Aber von dem Menschen, der untreu ist, soll auch die kleinste Verantwortung genommen werden, die er hat. Und wirf den unnützen Diener hinaus in die äußere Dunkelheit…“

LORD KRISHNA

Aus der GITA:

„Jeder handelt gemäß seiner eigenen Natur: selbst der Erleuchtete ist da keine Ausnahme. Welchen Nutzen hat dann Unterdrückung im Leben? …“

„Es ist weiser, einer Evolutionslinie zu folgen, die mit der eigenen Natur übereinstimmt, selbst wenn sie nicht perfekt ist, als einem Pfad der Vollkommenheit zu folgen, der dem eigenen Temperament fremd ist …“

„Ein Mensch erlangt Erlösung, wenn er seiner eigenen Berufung treu bleibt. Laßt mich euch erklären, wie er das erreicht, wenn er seine Pflicht erfüllt. Der Eine, der das Universum durchdringt und der Ursprung der Verpflichtung zum Handeln ist — wenn der Mensch DIESEN durch seine Arbeit, die ihm von IHM als Pflicht zugewiesen ist, verehrt, dann erlangt er Vollkommenheit.“

„Es ist besser, eine Handlung auszuführen, die eurer eigenen Natur entspricht — selbst wenn sie nicht perfekt gelingt — als eine perfekt ausgeführte Handlung, die nicht euch selbst entspringt, sondern die Pflicht eines Anderen ist. Ihr begeht keine Sünde, wenn ihr eure Pflicht tut, die eurem Temperament entspricht.“

„Keiner muß ein Werk verleugnen, das durch seine Natur entstanden ist, selbst wenn es fehlerhaft ist. Denn jedes Werk ist mit Fehlern behaftet, selbst Feuer durch Rauch.“

Nun ist es ziemlich interessant, daß eine „Sünde“ (Irrtum) begehen eigentlich bedeutet,  gegen seine innere Überzeugung zu handeln. Warum? Aus zwei Gründen, einmal, weil Gott euch alle aus einem Grund hierhergestellt hat und dieser Grund ist, Ihm in der Weise zu dienen, die Er euch zugewiesen hat. Folglich erfüllt jeder seinen Zweck, indem er/sie seine/ihre Rolle in Gottes Großem Kosmischen Spiel spielt, weil er/sie seiner/ihrer Natur folgt und damit die innewohnenden Eigenschaften und von Gott gegebenen Talente entwickelt, ganz gleich, in welchem Bereich.

Es ist immer der Mensch, der daherkommt und die Bedeutung der Worte neu definiert. Es ist offensichtlich, daß die Politiker öffentlich verkünden (solange sie sich im Wahlkampf befinden), daß sie eure Diener seien und nur den Wunsch haben, euch zu dienen und dem Volk all die wunderschönen Geschenke machen zu wollen. Sie wissen und ihr wißt, daß sie sich selbst als „Herren“ verstehen und sie euch genau nichts zukommen lassen; währenddessen lacht ihr über ihre Possen und schlaft bei ihren Reden ein — und trotzdem ziehen genau diese in die Legislative und machen ihre „legalen“, „unrechtmäßigen“ Gesetze, die euch, das Volk versklaven.

„Die ganze Welt ist eine Bühne und wir sind nur die Schauspieler dabei“. Nicht jeder, männlich oder weiblich, kann eine Führungsrolle übernehmen, aber das Schauspiel kann ohne die Bühnenarbeiter, die Mannschaft  für die Beleuchtung, die Kostümbildner und die Kartenverkäufer nicht weitergehen! Alle sind gleich nützlich und wichtig für die gesamte Produktion.

Es wird gesagt, daß die Kasten in Indien, je nach Funktion,  verschiedenen Körperteilen am Körper des Herrn zugeordnet werden. Die Priester und geistlichen Würdenträger, so sagt man, bilden das Haupt des Herrn, da ihre Hauptfunktion Lernen, Sprechen und Lehren ist;  Krieger und Politiker, so sagt man, entsprechen den Armen und Händen des Herrn, da sie Seine Instrumente für Anweisungen und Schutz sind; Schafhirten und Bauern sind der Bauchgegend des Herrn zugeordnet, da ihre Arbeit üblicherweise mit Nahrung usw. zu tun hat und die Arbeiter gehören zu den Füßen des Herrn, da auf ihrer Arbeit der Rest der Gesellschaft aufgebaut ist. Der Gedanke dahinter ist der, daß alle Mitglieder der Gesellschaft, ungeachtet ihrer Funktion und ihrer Arbeit, vom Herrn kommen und Teile des Herrn sind; deshalb sind alle gleich wichtig oder wie kann ein Teil Gottes wichtiger als ein anderer Teil Gottes sein?

Also, ein Teil kann dem Anderen nicht übergeordnet sein — ABER DER MENSCH KOMMT DAHER,  DEFINIERT DIE BEDINGUNGEN NEU UND BESCHLIESST EIGENMÄCHTIG, DASS EINER ÜBER DEM ANDEREN STEHE UND DAMIT HABT IHR EINE KOMPLETT GEISTLOSE UND BANALE UMARBEITUNG DER GESETZE GOTTES UND DER SCHÖPFUNG.

UND NOCH ETWAS ZU SAULUS (PAULUS) – ER TAT DAS BESTE, WAS ER KONNTE, JOHANNES!

„Nun, Gott gibt uns viele Arten spezieller Fähigkeiten, aber es ist derselbe Heilige Geist, der die Quelle von allen ist. Es gibt verschiedene Arten des Dienstes an Gott, aber es ist derselbe Herr, dem wir dienen. Es gibt viele Wege, auf denen Gott in unserem Leben arbeitet, aber es ist der gleiche Gott, der Sein Werk in und durch alle von uns tut…“

„Der Heilige Geist stellt Gottes Macht durch jeden von uns als Werkzeug dar, der gesamten Kirche zu helfen … Es ist der gleiche und einzige Heilige Geist, der all diese Geschenke und die Energien gibt, und der entscheidet, was jeder von uns bekommen soll … Jeder von uns ist Teil des einen Körpers Christi … Der Heilige Geist hat uns alle in einem Körper zusammengefügt … Das sorgt für Glücklichsein unter den einzelnen Teilen, so daß die Teile die gleiche Fürsorge für jedes Andere walten lassen wie für sich selbst. Wenn ein Teil leidet, leiden alle Teile mit und wenn ein Teil geehrt wird, freuen sich alle Teile darüber …“

„Alle von euch machen den einen Körper Christi aus und jeder von euch ist ein einzelnes und notwendiges Teil dessen.“

Nun frage ich euch — wenn euer „Prediger“ auf die Kanzel steigt und das oben Genannte liest, behandelt er euch dann als gleichberechtigt? Oder wird er, wie zum Beispiel mit diesen JOURNALEN, euch erzählen, euch nicht damit zu befassen, weil sie des Teufels sind? Geht ihr wie die Lämmer zur Schlachtbank innerhalb seiner „Definitionen“ und „Anweisungen“ oder steht ihr aufrecht wie ein „gleichwertiger“ Mann oder eine „gleichwertige“ Frau, das ihr seid, und verkündet, daß ihr selbst entscheidet, was ihr lesen wollt! Seht ihr nicht, wie übel selbst die Häuser Gottes korrumpieren (besonders die Häuser Gottes), denn es ist die ultimative „Wahrnehmung“ und das „Unterscheidungsvermögen“ eines Einzelnen, der sich selbst zu eurem Vormund bestimmt hat. Seht ihr, er müßte euch eigentlich dazu auffordern, euch mit Gottes Licht zu umgeben und diese Dinge zu lesen und wenn sie falsch sind, würdet ihr euch davon distanzieren und zurückkehren zu dem, was ihr als richtig fühlen würdet. IHR WEIGERT EUCH, VERANTWORTUNG FÜR EUCH ZU ÜBERNEHMEN — IHR GEBT SOGAR EURE SEELEN IN DIE HÄNDE UND KONTROLLE EINES ANDEREN, DEN IHR NICHT EINMAL KENNT. SO SEI ES.

Ich hoffe, ihr findet es auch interessant, daß sowohl die Christen als auch die Hindus die gleiche Darstellung des Körpers Christi als den einen Herrn verwenden, um den Gedanken dieser Gleichheit auszudrücken? Um es kurz zu machen, was die Schriften des Heiligen Paulus und die Hindus aussagen ist, dass alle menschlichen Wesen in Gottes Augen gleich sind, da jedes menschliche Wesen ein Teil des Einen Gottes ist. Deshalb kann weder Kaste, Klasse, Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Glaube, Kultur und so weiter und so fort als einer Anderen über- oder untergeordnet angesehen werden, denn wie könnte ein Teil Gottes einem anderen  Teil Gottes überlegen oder unterlegen sein? Denn habt ihr nicht alle den Einen Schöpfer?

GLEICHHEIT ALLER MENSCHEN

Das Kastensystem war damals dazu gedacht, eine logische Einteilung für Arbeit, basierend auf den gegebenen Fähigkeiten jedes Einzelnen, zu sein. Die Kasten waren nicht dazu gedacht, wasserdichte Einzelabteilungen zu sein. Wenn zum Beispiel ein Mensch in einen Bauernhaushalt geboren wurde und seine gegebenen Fähigkeiten und Neigungen in einem anderen Bereich wie Politik oder Religion gelegen hätten, hätte sie/er das Recht haben sollen, frei seiner/ihrer Natur zu folgen und die Arbeit zu tun, die seinem/ihrem Temperament am meisten entsprochen hätte. Einem Menschen diese freie Beweglichkeit abzusprechen, wäre eine Einmischung in Gottes Plan für dieses Individuum gewesen. Ich nehme an, daß ihr mit mir übereinstimmt, daß dem Plan Gottes sehr oft zuwider gehandelt wird?

Eine der wichtigsten Lektionen, die Menschen mit Nahtoderfahrung gemacht haben, war, wie sie sagen, daß sie auf „der anderen Seite“ lernten, daß es nicht nur falsch ist, Selbstmord zu begehen, sondern daß man Gott damit Sein Geschenk Leben mitten ins Gesicht zurückwirft, und daß es auch falsch ist, jemand Anderen zu töten, denn das würde bedeuten, sich in den Göttlichen Plan für diesen Menschen und seinen ureigenen Zweck einzumischen. Genauso ist es, wenn jemand das Recht abgesprochen wird, seiner/ihrer Natur zu folgen und die Arbeit zu verrichten, für die er/sie von Gott gemäß seiner/ihrer Natur  vorgesehen war, noch einmal, Einmischung in Seinen Plan und Zweck für das Individuum.

Schauen wir noch einmal in die Legende von Sankt Issa. Issa (oder Jesus) war unerbittlich in Sachen Gleichheit und gleiche Chancen für alle, um Gott zu erkennen und Einheit mit Ihm anzustreben:

„Er verwahrte sich hart gegen die menschliche Arroganz der eigenen Autoritätsverleihung , um seine Mitmenschen um ihre menschlichen und spirituellen Rechte zu bringen. ‚Wahrlich‘, sagte Er, ‚Gott hat keinen Unterschied zwischen Seinen Kindern gemacht, die ihm alle gleich wert sind‘ …“

„Dem Menschen wurde ein  Gesetz gegeben, das ihn in seinem Handeln führen soll: Furcht (Ehre, Respekt, Ehrerbietung) für den Herrn, Deinen Gott; beuge deine Knie nur (nur vor IHM)  und bring nur Ihm allein (Ihm allein) die Gaben, die aus deinem Ertrag kommen … sei demütig, aber demütige deine Mitmenschen nicht. Hilf den Armen, unterstütze die Schwachen, tu keinem ein Übel an, begehre nicht, was du nicht hast und was einem Anderen gehört… Wer sich von seiner primitiven Reinheit erholt hat, soll mit seinen Übertretungen, die ihm vergeben sind, sterben und er hat das Recht, über die Herrlichkeit Gottes nachzudenken.“

Oh, wenn ich euch nur dazu bringen könnte, das Obige mindestens drei Mal zu lesen — WIRKLICH zu lesen, bevor ihr weitergeht.

EINHEIT DER MENSCHLICHEN FAMILIE

Der, den ihr Jesus nennt, sprach:

„Mein  Vater-Gott, der war und ist und ewiglich sein wird … Der in Seiner grenzenlosen Liebe alle Menschen gleich erschaffen hat. Die Weißen, die Schwarzen, die Gelben und die Roten können in Dein Angesicht schauen und sagen Unser Vater-Gott …“

„Der Heilige Eine sagte, daß alle Seine Kinder frei sein sollen; und jede Seele ist ein Kind Gottes. Die Sudras sollen so frei sein wie die Priester; die Bauern sollen Hand in Hand mit den Königen gehen, denn die Bruderschaft der Menschen soll auf der ganzen Welt bestehen.“

„Oh Mensch, erhebe dich! Sei dir deiner Kräfte bewußt, denn derjenige der will, muß kein Sklave bleiben. Lebe einfach so, wie du auch deinen Bruder leben sehen willst; lasse jeden Tag aufgehen wie die Blume ihre Blüte; denn die Erde ist euer, der Himmel ist euer und Gott wird dich zu dir selbst bringen.“

Oh, ihr erinnert euch nicht an diesen Teil? Versucht es mal mit dem Wassermann-Evangelium des Jesus Christus! Es ist ziemlich angefüllt mit wunderbaren Einsichten. [A.d.Ü.: hier der Autor: https://de.wikipedia.org/wiki/Levi_H._Dowling, das Buch heißt in Englisch ‚Aquarian Gospel of Jesus‘.]

GOTT UND FRAUEN

Es ist doch interessant, daß viele Jünger  und Nachfolger von „Jesus“ in Israel oder Palästina Frauen waren. Ja, ihr habt das so verstanden, daß alles Männer waren? Nun, was bedeutet eigentlich „Jünger“? Es bedeutet Bewunderer, Fan, Verehrer, Enthusiast, Schwärmer, Nachfolger, Groupie, Lehrling, Anfänger, Neuling, Assistent, Neophyte, Neuankömmling, Novize, Probeschnupperer, Schüler, fortgeschrittener Schüler, Angeworbener, Neueinsteiger, Student, Unerfahrener, Praktikant, Glaubensgenosse, Konvertit, Getreuer, Eiferer —–, noch mehr gefällig?

Wieder setzte der Mensch seine eigenen Regeln und Gesetze ein. Die Frauen wurden von den orthodoxen jüdischen Priestern als „unwürdig“ betrachtet, den inneren Tempel der Synagogen zu betreten. Frauen waren in ihren Augen ausschließlich für den Dienst an ihren Männern da und waren definitiv Bürger zweiter Klasse, wenn nicht sogar noch tiefer in der dritten oder vierten Ebene. Jesus sprach verächtlich über diese Ungleichheit und den Doppelstandard, mit dem die Justiz die Frauen maß, wie im Fall der Ehebrecherin: („Wer unter euch ohne Sünde sei, der werfe den ersten Stein“.) Es wäre logisch, daß einige der umstehenden Männer sogar mit dieser Frau geschlafen hatten, wenn sie wirklich eine Ehebrecherin war.

Jesus machte keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen, wenn es um Seine Nachfolger ging und vielleicht zeigte sich Jesus aus diesem Grund nach Seiner Transformation in ein höheres Lichtwesen auch zuerst einer Frau — Maria Magdalena.

Besser ich zitiere:

„…eine alte Frau, die sich der Gruppe genähert hatte, um Issa besser zu hören, wurde von einem Mann beiseite gestoßen, der sich direkt vor sie stellte.

Daraufhin sagte Issa: ‚Es ist nicht gut für einen Sohn, seine Mutter wegzustoßen, damit er ihren Platz einnehmen kann. Wer das tut, respektiert seine Mutter nicht — das geheiligtste Wesen nach seinem Gott — und ist der Bezeichnung Sohn unwürdig‘.

Hört, was ich euch zu sagen habe: Respektiert eine Frau; denn in ihr sehen wir die Mutter des Universums und alle Wahrheit der Göttlichen Schöpfung kommt durch sie.

Sie ist die Quelle alles Guten und Schönen, da sie auch der Keim von Leben und Sterben ist. Der Mann hängt in seiner ganzen Existenz von ihr ab, denn sie ist die moralische und natürliche Unterstützung in seiner Arbeit.

Unter Schmerzen und Pein gebiert sie dich; im Schweiße ihres Angesichts wacht sie über dein Wachstum und du bereitest ihr große Ängste bis zu ihrem Tod. Segne und verehre sie, denn sie ist dein einziger Freund und Beistand auf Erden.

Respektiere sie; beschütze sie. Diesem Tun wird ihre Liebe zu dir entspringen; du wirst Gnade finden vor Gott und ihretwegen werden dir viele Sünden erlassen.

Liebet eure Frauen und respektiert sie, denn sie werden die Mütter von Morgen sein und später die Großmütter einer ganzen Nation.

Seid der Frau gegenüber demütig; ihre Liebe veredelt einen Mann, erweicht sein verhärtetes Herz, zähmt die wilde Bestie in ihm und macht sie zu einem Lamm.

Frau und Mutter sind die unschätzbaren Kostbarkeiten, die euch Gott gegeben hat. Sie sind die wunderschönsten Verzierungen des Universums und aus ihnen werden alle geboren, die die Welt beleben werden.

So wie der Herr der Heerscharen das Licht von der Finsternis trennte und das Land von den Wassern, so besitzen Frauen das Geschenk, hinter der bösen Natur des Mannes all das Gute in ihm zu erwecken.

Deshalb sage ich euch, nach Gott müssen der Frau eure besten Gedanken gelten, denn sie ist ein göttlicher Tempel, wo ihr sehr leicht euer perfektes Glück erlangen könnt.

Nehmt aus diesem Tempel eure moralische Kraft. Dort werdet ihr eure Sorgen und Fehlschläge vergessen und die Liebe erlangen, die ihr benötigt, um eurem Mitmenschen zu helfen.

Laßt sie nicht durch Erniedrigung leiden, denn indem ihr sie erniedrigt, erniedrigt ihr euch selbst und ihr verliert das Gefühl der Liebe, ohne die nichts hier auf der Erde existieren kann.

Beschützt eure Frau, damit sie euch beschützen kann — euch und euren ganzen Haushalt. Alles, was ihr tut für eure Mütter, eure Frauen, für eine Witwe oder für jede andere Frau in Bedrängnis, tut ihr eurem Gott“.

 

Das bedeutet nicht, daß eine Frau dann hingeht und gegen den Mann kämpft, um ihn sich untertan zu machen und sich selbst als über ihm stehend zu proklamieren. In diesen Tagen wurde die Balance gekippt durch die Schreie und „Kämpfe“ um die Gleichberechtigung der Geschlechter, um in der anderen Richtung in die völlige Absurdität zu entarten. Der Ausgleich ist Respekt und Liebe der beiden Geschlechter zueinander, gemäß der beteiligten Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten. DIE BALANCE  SOLL NIE DURCH DIE GESETZGEBUNG ENTSTEHEN, DENN FÜR MORAL KANN MAN KEIN GESETZ ERLASSEN!  SIE WIRD ERWACHSEN AUS DER EBENBÜRTIGEN  BEGEGNUNG EINES MANNES MIT EINER FRAU UND IHRER BEIDER SPIRITUELLES VERSTÄNDNIS. ES HAT ÜBERHAUPT NICHTS ZU TUN MIT „JOB“ ODER „STATUS“, WIE ES VON DER GESELLSCHAFT DEFINIERT WIRD.

Ganz klar, der Meisterlehrer sah Frauen nicht als dem Mann untergeordnet an. Im Gegenteil, Er betonte, daß es die weiblichen Aspekte von Liebe und Mitgefühl sind, die Männer bei sich kultivieren müssen, wenn sie die höchsten spirituellen Wahrheiten erkennen wollen.

Selbst eure derzeitigen „Wissenschaftler“ erkennen die Notwendigkeit, der rechten Gehirnhälfte größere Bedeutung beizumessen, da sie als der Teil betrachtet wird, der mit den „traditionellen“ weiblichen Qualitäten  — wie Liebe, Fürsorge, Zusammenarbeit, Mitgefühl, Geduld und Toleranz, Intuition und Kreativität ausgestattet ist. Da ihr jedoch jetzt MARSCHIERT und fordert und drückt und drängelt, eignet ihr Frauen euch die ganz traditionellen Attribute an, die gemeinhin „den Männern“ zugeordnet werden. Wenn ihr jedoch eure eigenen, weiblichen Eigenschaften in einem Mann wiedererkennt, bezeichnet ihr ihn als „Waschlappen“.

Genauso geht ihr noch weiter und macht ein riesiges Tamtam um die linke Gehirnhälfte als analytische Seite, die Logik, Verstand und all die Qualitäten kontrolliert, die „traditionell“ mit Männern assoziiert werden. NUN, WER GLAUBT IHR, HAT DIESE RICHTLINIEN ERFUNDEN? GLAUBT IHR, DAS WAR EUER ÖRTLICHER FRAUENVEREIN?

Hebt euch über diese lächerliche Geschlechtertrennung hinaus; legt diese verrückte Wahrnehmung der Trennung beiseite. Ihr zwingt einen großen Teil eurer Gesellschaft dazu, Homosexualität zu proklamieren, während die Geschlechter eigentlich auseinandergerissen werden, so daß sie sich nicht mehr miteinander wohlfühlen und eigentlich auch nicht die geringste Beziehung zur Homosexualität haben — das wird zu einem Verhaltensmuster und einem Tödlichen noch dazu. Ihr entwickelt einen Schwarm Frauen, die rabiater sind, Raffgier entwickeln und weniger fürsorglich sind als in allen Zeiten davor seit der Schöpfung auf eurem Planeten.

Es ist richtig, daß sich Frauen einsetzen sollen für Gleichheit bezüglich Respekt und Arbeit, die zu tun ist, aber man sollte immer Weisheit und Vorsicht walten lassen, daß im Zurechtrücken zur Ausgeglichenheit die Waagschalen nicht aus der Balance geraten bis zu dem Punkt, an dem große Zerstörungen stattfinden, was weit über das Maß des Zurechtrückens hinausgeht. Die Erkenntnis ist, daß die Mutter Erde in ihre Zeit der weiblichen Projektion hineinwächst — könnt ihr einfach nicht akzeptieren, daß es nicht das Eine oder das Andere sein kann, sondern daß es um die Aufrechterhaltung der Balance geht?

Frauen beginnen, nach einer neuen Vision eurer Zukunft zu rufen, sowohl politisch und wirtschaftlich, als auch spirituell; eine Vision der  gegenseitigen Kooperation, nicht des Wettbewerbs; einer Vision von Vertrauen und Liebe, nicht Mißtrauen und Haß. Dafür gibt es weltweite Beispiele, da Frauen mehr an die Öffentlichkeit kommen und damit beginnen, eine neue Art von Selbstbewußtheit und Selbstvertrauen zu zeigen mit ihrer Fähigkeit, die unterschiedlichen Rollen, die ihnen der Schöpfer im kosmischen Spiel zugedacht hat, zu spielen: als Frauen und Mütter, Wissenschaftlerinnen und Lehrerinnen, soziale Aktivistinnen und Politikerinnen, und darüber hinaus, als spirituelle Führerinnen, die nach Frieden in der Welt rufen.

Aber lasst uns mal anschauen, was sich sonst noch dadurch ereignet hat, daß das Problem nicht korrekt  analysiert wurde.

Ihr habt weiterhin Mißbrauch mit den Möglichkeiten der Zeugung getrieben und habt es in ein  „Recht“ auf Spiel und Spaß verkehrt. Da es nun mal so ist, daß Frauen die Kinder gebären und Männer die Frau und das Kind während Schwangerschaft und Geburt umsorgen, wenigstens ursprünglich gemäß der Tradition, ist Chaos entstanden.

Die Kinder, die geboren werden, werden in den Kinderkrippen geparkt, die das Kind im Prinzip am Leben erhalten. Die Mütter rennen an ihren Arbeitsplatz, die Männer fühlen sich abgelehnt, und um wieder angenommen zu werden, hüpfen sie ins Bett und beweisen ihre Männlichkeit, wobei das  entweder strikte Geburtenkontrolle erfordert oder unerwünschte Kinder oder Abtreibung zur Folge hat. Der Kreislauf wird größer und größer und jetzt habt ihr einen Planeten, der mit fünfeinhalb Milliarden Menschen überbevölkert ist und ein totales Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern aufweist.

Ihr veranstaltet eure Hochzeiten und schließt Verträge ab, die die Scheidung abdecken, und die Kinder erwischt es in einem absoluten Albtraum von Existenz, Unsicherheit und Ablehnung. Die Erwachsenen beider Geschlechter sind so erbärmlich unglücklich, daß sie ihr Heil in der Flucht in eine lockere Moral und Drogenmißbrauch suchen, nur, um es von einem Tag auf den Anderen zu schaffen. Ihr schaut nicht hin, wo das Problem wirklich liegt, ihr bewegt euch in dieser Chaoswelle weiter und fragt euch „warum macht denn die Regierung nichts, warum steckt sie da nicht mehr Geld rein, setzt mehr Polizei ein, erläßt nicht noch ein paar Gesetze und so weiter und so fort, ohne daß ihr die Balance und Moral wieder herstellt, gepaart mit Verantwortlichkeit für euer Handeln, damit das Problem gelöst wird. Ihr bleibt durch die falsche Betrachtungsweise dieses Problems mit Blindheit geschlagen. IHR KÖNNT ALL DIESE PROBLEME NICHT LÖSEN, INDEM IHR GESETZE ERLASST!

AUCH EURE MUTTER WIRD KOMMEN

Es ist in der Tat kein Zufall, daß Frauen als gleichberechtigt angesehen werden wollen und sich lauter für ihre „Rechte“ einsetzen. Es ist nur bedauernswert, daß es auf diese Weise geschehen muß. Die weibliche Form Gottes kehrt genauso zurück wie die männliche Form.

Die amerikanischen Indianer erwarten die Wiederkehr von Beiden, der femininen Form in der Art und Weise, wie sie sie ehrfürchtig „Weiße Büffelkuh“ nennen. Nach der indianischen Tradition inkarnierte diese feminine Form Gottes vor Jahrtausenden und brachte dem indianischen Volk das Wort der Wahrheit und die Heilige Pfeife — die Friedenspfeife. Sie versprach, am Ende dieses Zeitalters wiederzukommen, um es in die Neue Welt des Friedens zu führen.

Um euch zu zeigen, daß es in Wahrheit Balance und Harmonie gibt, wurde die Christusenergie ausgesandt, um durch die Frau geboren zu werden, damit ihr sehen könnt, daß es die Eine ohne die Andere èA.d.Ü.: Energie] nicht hätte geben können. Aber die Meisten von euch haben  den Kern der Sache nicht verstanden. Eure Erde wird Mutter oder Großmutter genannt. Aus der Substanz der Erde wurdet ihr erschaffen — geboren durch den Schöpfer. Deshalb müßt ihr Vater/Mutter Gott — Mutter Schöpfung/Vater Schöpfer haben.

In den letzten Jahrzehnten wurden euch viele Zeichen geschickt, um euch zu helfen das Prinzip zu verstehen, aber die Meisten vergessen das oder gehen in den Debatten der Kirchen verloren, ob man die Wahrheit in diesen Zeichen akzeptieren soll oder nicht.

Die Sterne am Himmel bestätigen die Erfüllung der Prophezeiungen, daß der weibliche Aspekt Gottes auch auf der Erde erscheinen wird und Ihr femininer Einfluß auf der ganzen Welt spürbar wird.

Ich nehme ungern astrologische Zeichen zur Beschreibung dieses Zustandes, denn auch die Astrologie wurde in „Wahrsagerei“ umfunktioniert, obgleich die Tatsachen bestehen bleiben, daß die Sterne tatsächlich Zeichen geben, die ihr beobachten solltet. Denn es gibt einen wichtigen Punkt zu beachten – oft ist das, was ihr seht, nicht das, „was ihr als Stern oder Planeten wahrnehmt“. Millionen eurer Sterne und Planeten sind nichts Anderes als Raumschiffe — viel größer als eure kleine Erde. Sie können beliebig gedreht, ersetzt und über eure Himmel bewegt werden, ohne die magnetische Balance des umlaufenden Sonnensystems oder die galaktische Harmonie zu stören.

Im Jahr 1981 gab es eine seltene dreifache Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn und sie fand — nach eurer Definition und Wahrnehmung — im Einzigen, wirklich weiblichen Zeichen der 12 Zeichen des Tierkreises statt,  aber so war es in Wirklichkeit nicht! [A.d.Ü.: Als dreifache Konjunktion wird die dreimalige scheinbare Begegnung zweier Planeten am Sternenhimmel bezeichnet, wenn sie innerhalb weniger Monate erfolgt]. Aber um nicht in Diskussionen zu verfallen (denn Gott bemüht sich, euch Zeichen zu schicken, die in eure Verständnisebene passen), werden wir die traditionelle Wahrnehmung auf eurer Erde zugrunde legen. Dieses Tierkreiszeichen ist die Jungfrau, die die Jungfrau oder die Mutter darstellt. Es ist die gleiche Konjunktion, die zur  Zeit von Christi Geburt auch zu sehen war, soweit es die Astrologen theoretisieren können. Dieses Zeichen Jungfrau wurde von euren Astronomen, Historikern, Theologen und Astrologen auch als der berühmte Stern von Bethlehem bezeichnet, von dem die Bibel spricht. (Interessant zu wissen, daß das Sternenschiff, mit dem Sananda ziemlich oft unterwegs war  — für euch — Stern von Bethlehem genannt wird. Ich benutze hier das Imperfekt, denn das Kommandoschiff heißt jetzt DER PHÖNIX.) Das bedeutet nicht, daß es keinen Stern von Bethlehem mehr gibt, sondern es sagt nur aus, daß sich Sananda Jesus Jmmanuel  in diesen kritischen Endzeiten des Zyklus sehr oft an Bord dieses Schiffes befindet.

Die Geschichtsexperten werden darauf hinweisen, daß die Magier der Astronomie und Astrologie die Bedeutung dieser seltenen Konjunktion sehr genau verstanden und dahingehend zu deuten wußten, daß ein Messias geboren werden würde (Botschafter von Gott, dem Wort). Sie betonten, daß die Sterne zwar das irdische Leben nicht kontrollieren, jedoch die Geschehnisse auf der Erde beeinflussen und reflektieren — was wirklich ein wichtiger Punkt ist.

Diese seltene Konjunktion fand in der Zeit um Christi Geburt im Zeichen Fische statt, wobei Fische im Tierkreis als das Zeichen gesehen wird, das den Sohn repräsentiert und auf der Erde dem Land Palästina entspricht, und da es genau dem Zeichen Jungfrau gegenübersteht, repräsentiert es die Jungfrau oder die Mutter im Tierkreis! Ist es nicht auch interessant, daß Emmanuel, der Sohn, von Maria, der Mutter (Jungfrau) geboren wurde! (Im Übrigen — „Jungfrau“ hatte eine ganz andere Bedeutung als ihr glaubt!) Diese rare Konjunktion gab es auch zur Zeit der Geburt des Buddhas 563 v.Chr. und noch einmal vierzig Jahre später zur Zeit seiner „Erleuchtung“. Zufall vielleicht?

Dharma, wir brauchen eine Pause. Wir werden dann mit „Muttergott“ bei unserer nächsten Sitzung weitermachen.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Hatonn auf Stand-by, bitte. Salu. D/2-03-169

Info über die Titelbild-Quelle aus Russland
Die Galerie der Künstlerin Goland Jekaterina auf Instagram

Buchempfehlung:

Seit März dieses Jahres gibt es die deutsche Übersetzung des Phönix-Journals Nr. 02 „Und sie nannten ihn Jmmanuel“ in Buchform, welches in drei verschiedenen Ausgabeformaten im tredition-Verlag lieferbar ist.

JOS

2 Kommentare

  • Einige leiden, das ist ihnen gegeben. Schaden haben sie genommen seit frühester Zeit, ihnen zugefügt von anderen.
    Manch tragisch Schicksal daraus entstand.

    Ra:
    Schau in das Auge eines Wesens und erkenne den Schöpfer! Schau in einen Spiegel und erkenne den Schöpfer.

    Was kommt im nächsten Leben?

    Noch mehr Leid, und Agonie?
    Ich weiß es nicht, der Schöpfer weiß es, das höhere Selbst wohl auch.

    Woher kommt die Kraft, die aufzubringen ist, da dankbar zu sein und weiter machen zu wollen, wenn doch die schlimme Möglichkeit besteht weiter zu leiden, weil in diesem Leben nicht genug daraus gelernt wurde.

    Könnt ihr Himmlischen mir darauf eine Antwort geben?

    • Die größte Kraft können wir in der Entdeckung unseres innewohnenden göttlichen Potentials erfahren. Jedes Leid – mal ganz pauschal gesprochen – ist eine Folge des Abweichens von der Schöpfungsordnung – kollektiv und/oder persönlich. Somit ist die Umkehrung dessen die Befreiung vom Leid. Das Ganze ist ein komplexer Wiederherstellungsprozess auf persönlicher und kollektiver Ebene, über den unser Schöpfersohn in den Phönix-Journalen sehr vieles geoffenbart hat. Haben Sie den Mut, diese Wahrheiten zu entdecken, die auch sehr unbequem sein können? Hier ein Lesetipp zum Einstieg

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