Politik & Gesellschaft

Organspende: Täuschung und Wirklichkeit

Was ist der Preis?

Laut Umfragen stehen die meisten Bundesbürger der Organspende positiv gegenüber. In den Medien wird über verschiedene Organisationen dafür geworben, anderen Menschen mit einer Organspende das Leben zu retten und einen Organspendeausweis bei sich zu tragen.

Leider wissen verhältnismäßig wenige, was es wirklich bedeutet, Organe zu spenden und was dabei passiert. Sie entscheiden sich in dem guten Glauben, damit eine gute Tat zu tun, weil es ja für das eigene Leben keine Konsequenzen mehr hat.

Wussten Sie,

  • dass nur lebendfrische Organe entnommen und transplantiert werden können?
  • dass der Todeszeitpunkt juristisch zeitlich vorverlegt wurde, seit die Schulmedizin die Organtransplantation ins Programm aufgenommen hat?
  • dass vor der Organentnahme auf dem Operationstisch die angeblich Toten häufig muskelentspannende und starke schmerzstillende Medikamente bis hin zu Vollnarkose erhalten?
  • dass stets versucht wird zu verhindern, dass Angehörige den toten Körper des „Organspenders“ nach der Entnahme sehen?

Herr Werner Hanne hält zum Thema „Organspende“ Vorträge und betreibt eine Informationsseite im Internet. Nach einem dramatischen Ereignis im persönlichen Umfeld beschäftigt er sich seit 2008 intensiv mit dieser Thematik und sagt, daß es „dringend notwendig ist, daß die Menschen mehr über die verschwiegenen Hintergründe erfahren“.

In einem Rundschreiben fasst er die wichtigsten Punkte zusammen, die wir hier auch unseren Lesern weitergeben möchten.

Nachdem der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die jetzige gesetzliche Regelung in Deutschland zur Organspende (Entscheidungslösung) per Gesetz in die Widerspruchslösung ändern will, werde ich gerade regelrecht überrollt mit Anfragen und Bestellungen zu meiner Broschüre Organwahn – Heilung durch Fremdorgane? Ein fataler Irrtum!.

Deshalb ein paar Kurzinformationen zu diesem Thema.

Zu Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

  • Lt. Nachrichtenmagazin „Focus“ Nr. 48/2012 gründete Spahn 2006 die Agentur „Politas“, die Kunden aus dem Pharma- und Medizinsektor berät und verdiente als Abgeordneter des Bundestags an Lobbyarbeit für die Pharmaindustrie, ohne die Nebenverdienste öffentlich zu machen (Link).
  • Lt. SPIEGEL ONLINE heiratete Jens Spahn am 22. Dezember 2017 in Essen seinen Lebenspartner Daniel Funke (Link).

Zur Widerspruchslösung

  • Jeder Mensch ist damit nach einer Hirntodfeststellung Organspender, wenn er nicht zu „Lebzeiten“ widersprochen hat (ist noch zu regeln, wo er widersprechen soll).
  • Damit wird per Gesetz eine Regelung zu Lasten Dritter (dem Hirntoten) abgeschlossen. Solche Regelungen sind lt. BGB (§§ 892, 932) sittenwidrig und damit rechtlich unwirksam.
  • Beispiel Österreich: Hier gilt die Widerspruchslösung; auch Ausländer, die sich im Land aufhalten (Urlauber), sind betroffen; Angehörige haben kein Widerspruchsrecht; Widerspruch ist in einem zentralen Register in Wien einzulegen bei https://goeg.at/Widerspruchsregister

Zur Organspende

  • Der Mensch muss noch leben, wenn ihm Organe entnommen werden. Die Organe müssen „lebendfrisch“ sein.
  • Zu diesem Zweck wurde 1968 von einem Ad-hoc-Komitee nach den sogen. Harvard-Kriterien in den USA der Hirntod erfunden.
  • Hirntote sind Menschen, die in einem tiefen Koma liegen.
  • Sie haben noch einen Blutkreislauf und ein schlagendes Herz, sind schmerzempfindlich.
  • Hinweis: Ein sehr empfehlenswertes Buch, geschrieben von einer Koma-Patientin, die wieder erwacht ist:  „Eine Träne hat mich gerettet“ von Angèle Lieby.

Zur Organentnahme

  • Der Hirntote wird zur Entnahme auf dem OP-Tisch festgeschnallt, damit er sich nicht mehr bewegen kann.
  • Er bekommt muskelentspannende Injektionen, nach Einschätzung des immer dabei anwesenden Narkosearztes auch eine Vollnarkose.
  • Der Körper wird vom Hals bis zum Schambein aufgesägt und aufgeschnitten.
  • Die Organe werden bei schlagendem Herzen entnommen.
  • Dazu ein erschütterndes Video mit den Aussagen einer ehemaligen OP-Schwester: https://www.youtube.com/watch?v=oWrvmDaKhl4 (8:25 Min.).

Zum Organempfänger

  • Er muss wegen der Abstoßreaktionen des fremden Organs zur Ausschaltung des Immunsystems sein Leben lang teure Medikamente einnehmen.
  • Die Kosten hierfür können bis zu 4.000,– € / monatlich betragen.
  • Eine Kostenobergrenze der Krankenkassen gibt es dafür nicht.
  • Eine Organübertragung kann bis zu 300.000,– € kosten.

Kirchen zur Organspende

  • Beide großen Kirchen werben für eine Organspende.
  • Sie kennen aber nicht einmal ihr eigenes „Gesetzbuch“, die Bibel.
    Darin steht im 3. Buch Mose, Kapitel 17, Vers 14:
    Des Leibes Leben ist in seinem Blut und nicht „Des Leibes Leben ist in seinem Gehirn.“

Zum Wort „Organspende“

  • Das Wort Spende ist ein „sprachliches Monstrum“, weil hier ein Spender seine Spende nicht überlebt.
  • Bei ca. 90% der Organentnahmen hat nicht der Spender selbst, sondern haben die Angehörigen zugestimmt.
  • Die Angehörigen spenden also etwas, das ihnen gar nicht gehört.

Spirituelle Aspekte

  • Es gibt dazu sehr viele Hinweise. Einer davon: Mit der Organübertragung werden Seelenanteile des Spenders mit verpflanzt.
  • Daraus resultieren u. a. die Abstoßreaktionen im Empfängerkörper.
  • Christiaan Barnard (2001 verstorben), der 1967 im Groote-Schuur-Hospital in Kapstadt (Südafrika) das erste Herz verpflanzt hatte, bestätigt das über eine Durchsage aus der geistigen Welt, nachzulesen im Buch von Vera Schulze-Brockamp „Eine neue Wahrheit aus der jenseitigen Welt“, Seite 133.
  • Weitere Durchsagen von Sananda und Göttliche Offenbarungen.

Weitere Informationsmöglichkeiten

Erforderliche eigene Maßnahmen

  • Unbedingt einen Organspendeausweis bei sich tragen, in dem man sich erklärt, damit die Angehörigen nicht befragt werden müssen.
  • Eine Auswahl an Ausweisen gibt es auf der linken Seite meiner Internetseite http://www.organwahn.de/index.php/organspendeausweise.
  • Falls vorhanden: Sich auch in einer Patientenverfügung erklären.

Beste Grüße,
Werner Hanne

Die länderspezifischen Lösungen zur Organspende

(Erweiterte) Zustimmungslösung:
Bei der Zustimmungslösung können nur dann Organe und Gewebe entnommen werden, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten einer Organspende zugestimmt hat. Liegt keine Zustimmung vor, dürfen keine Organe oder Gewebe entnommen werden.

Bei der erweiterten Zustimmungslösung müssen die Angehörigen stellvertretend für die verstorbene Person entscheiden, falls diese zu Lebzeiten keine Entscheidung getroffen und dokumentiert hat. Die erweiterte Zustimmungslösung gilt zum Beispiel in Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Litauen, Rumänien und der Schweiz.

Entscheidungslösung:
Bei der Entscheidungslösung gilt ebenfalls, dass eine Organentnahme nur zulässig ist, wenn eine Zustimmung vorliegt. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich auf der Grundlage fundierter Informationen mit der eigenen Spendebereitschaft auseinandersetzen. In Deutschland erhalten Krankenversicherte regelmäßig Informationsmaterialien und einen Organspendeausweis von den Krankenkassen und Versicherungsunternehmen.

Die Entscheidungslösung gilt in Deutschland.

Widerspruchslösung:
Hat die verstorbene Person einer Organspende zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen, zum Beispiel in einem Widerspruchsregister, können Organe zur Transplantation entnommen werden. Die Widerspruchslösung gilt in Bulgarien, Frankreich, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Türkei, Ungarn und Zypern.

In einigen Ländern haben die Angehörigen das Recht einer Organentnahme bei der verstorbenen Person zu widersprechen, sollte keine Entscheidung der verstorbenen Person vorliegen. Die Widerspruchsregelung mit Einspruchsrecht der Angehörigen gilt in Belgien, Estland, Finnland, Litauen und Norwegen.

Was ist bei Auslandsaufenthalten zu berücksichtigen?
Im Ausland gilt grundsätzlich die Regelung des jeweiligen Landes. Das bedeutet, verstirbt eine deutsche Staatsbürgerin oder ein deutscher Staatsbürger im Ausland, so wird sie oder er nach der gesetzlichen Regelung des jeweiligen Landes behandelt.
Es ist vor einem Auslandsaufenthalt ratsam, einen Organspendeausweis in der entsprechenden Landessprache auszufüllen und zu den Personalpapieren zu legen. So wird die persönliche Entscheidung für oder gegen die Organ- und Gewebespende auch im Ausland verstanden. (Quelle: www.organspende-info.de)

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