Fragen über Fragen
Eve Kumara
26.6.2026
(ich habe nicht absichtlich gewartet, bis 3 6er im Datum sind!)
Im Zuge unserer auf BEYOND bereits stattgefundenen und noch immer stattfindenden detektivischen Hinterfragungen hat sich mir die Frage gestellt, wie sich Evas „Verfehlung“ mit dem Noditen Stammesführer Kano so schnell herumsprechen konnte, dass die Adamiten praktisch postwendend aus den Toren von Eden strömten, um Kano’s Dorf komplett zu zerstören und alle Einwohner umzubringen. Ich kann nicht einfach sagen „Ha, des isch halt soo gwäää“ und dann wieder zur Tagesordnung übergehen.
Denn wenn dieses Massaker nicht stattgefunden hätte – dann hätten Adam und Eva im Prinzip im ersten Garten bleiben können und alles wäre vielleicht nur halb so schlimm geworden, …
Es gibt da diesen Ausdruck „East of Eden“, östlich von Eden, der Osten war die einzige Richtung, in die die Leute aus Eden „fliehen“ konnten, als die Nachrichten kamen, mehrere Noditenstämme würden gegen Eden ziehen, um Kano zu rächen. East of Eden war die Richtung der „Vertreibung“ aus dem „Paradies“.
Ich hatte vorgestern den starken und dringlichen Impuls, die Geschichte von Adam und Eva nochmals im UB nachzulesen, und ich war noch erschütterter, als ich es jemals zuvor gewesen bin, weil noch mehr Bilder hochkamen. Mir ist auch aufgefallen, wie unbeteiligt das UB immer betont, dass die universelle Führung immer und immer wieder auf die Risiken hinwies und dass die Aufklärung vollständig stattgefunden hat. Mir kommen immer wieder Sätze wie Ohrfeigen vor.
- https://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-73-der-garten-eden
- https://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-74-adam-und-eva
- https://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-75-adams-und-evas-verfehlung
- https://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-76-der-zweite-garten
Jedenfalls habe ich damit angefangen, mal einen Zeitstrahl zu erstellen, um einen Überblick über den Ablauf zu bekommen im Sinne von „Was passierte wann”
Tag 0
Eva wird mit dem Noditenführer Kano vertragsbrüchig, nachdem Serapatatia sie unwissentlich mit Caligastias Plan infiltriert hat. Sie handelt im guten Glauben.
Tag 1
Adam merkt, dass etwas nicht stimmt und bespricht sich mit Eva im Garten, Eva ist außer sich, als sie erkennt, was sie getan hat.
Tag 2
Adam kann nicht ertragen, evtl. von Eva getrennt zu werden und geht zur Noditenfrau Laotta, die die Schulen im westlichen Garten leitet, um mit ihr bewusst den selben Fehltritt zu begehen, wie Eva.
Tag 3 ?
Serapatatia ertränkt sich im Fluss Eden, als er erfährt, was passiert ist. Die Leute von Eden erfahren, was passiert ist, ziehen sofort los, bringen Kano um und rotten sein Dorf aus.
Tag 4
Adam verschwindet verzweifelt für 30 Tage in die Einsamkeit und niemand weiß, was aus ihm geworden ist.
Tag 33
Adam kommt zurück und überlegt, wie es jetzt weitergehen soll.
Tag 70
Die Melchisedeks kommen zurück und übernehmen unmissverständlich, mit Hinweis auf den Vertragsbruch.
Tag 75 ??
(nur geschätzt) die Nachricht kommt, dass feindliche Stämme sich gegen Eden aufmachen, um Kano zu rächen. (Frage: wie haben sie davon erfahren, wenn doch alle von Kanos Stamm umgebracht wurden?) Adam wendet sich um Rat an die Melchisedeks, die ihm den Rat aber verweigern. Da Adam keinen Krieg und noch mehr Blutvergießen will, entscheidet er sich, den ersten Garten aufzugeben und zu dem Ort zu gehen, der als zweite Option als Garten ausgesucht worden ist.
Tag 76
Adam verlässt mit seiner Sippe in einer „Karawane“ den Garten Richtung Osten, da alle anderen Himmelsrichtungen blockiert waren. (die müssen quasi Tag und Nacht gepackt haben, da sie ja alles mitnehmen mussten, was sie brauchen würden, um lang unterwegs zu sein und anderswo neu anzufangen, also auch Viehherden, Samen, Knollen usw. ) Absolut traumatisch für alle, die zu seiner Familie gehörten.
Tag 79
am 3. Tag nach der Abreise werden sie von den ankommenden Seraphischen Transporten aufgehalten. Man stellt Adams Nachkommen vor die Wahl, zu gehen oder zu bleiben. Alle Kinder, die mit weniger als 20 Jahren noch nicht volljährig sind, (diese werden „Mündel der Allerhöchsten von Norlatiadek“), werden ihnen entrissen. Vom Rest entscheidet sich 2/3 dafür, nach Edentia mitzugehen. Gabriel von Salvington, der „helle Morgenstern“ taucht auf und verliest die Konsequenzen für das adamische Paar: Sie sind nicht der Rebellion für schuldig befunden worden, (worüber sie erleichtert sind), sie verlieren ihre Unsterblichkeit und ihren Status als absteigende Wesen, Zitat: Sie hätten sich selber degradiert.
Über 1 Jahr später erreicht die Karawane Mesopotamien, das Land zwischen Euphrat und Tigris. Davor wurden die Kinder aus der Verfehlung geboren. Laotta bringt die Tochter Sansa zur Welt und stirbt bei der Geburt, Eva zieht die Tochter als ihre eigene Tochter groß. Eva bringt Kano zur Welt, wie erwähnt wird, eine schwierige Geburt, die dem Umstand der Vermischung geschuldet ist. Das nächste gemeinsame Kind von Adam und Eva ist Abel, der bereits im zweiten Garten auf die Welt kommt. Kain erschlägt später im jungen Erwachsenenalter seinen Bruder Abel, nachdem dieser ihn bis aufs Blut gereizt hat. Es handelt sich NICHT um Erbsünde!
Der nächste nach Abel geborene Sohn ist Seth, 129 Jahre nachdem Adam und Eva auf den Planeten gekommen sind. Seth wird der oberste Priester im zweiten Garten.
Seth Sohn Enos entwickelt eine neu Form der Anbetung Gottes.
Seths Enkel Kenan (Sohn von Enos) widmet sich der Missionierung der umliegenden Stämme.
Die „Sethiter“ vereinen das Amt des Hohepriesters mit dem Beruf des Arztes und Lehrers.
Später beschließt Adam, – da der Schaden bereits angerichtet ist – soviel Lebensplasma wie möglich auf dem Planeten zu hinterlassen und Eva sucht „würdige Frauen“ für ihn aus.
Adams ältester Sohn Adamson gründet das neue Zentrum der Violetten Rasse.
Sein zweiter Sohn Evason stirbt noch vor Adam.
Adam und Eva haben keinen Gedankenjustierer. Sie müssen warten, bis Christ Michael die Auferstehung befiehlt.
Eva stirbt einige Jahre vor Adam an Herzversagen.
Adam stirbt im Alter von 530 Jahren durch Ermüdung seiner biologischen Struktur an Altersschwäche.
Man kann sagen: Sie haben es mit „Anstand und Würde“ zu Ende gebracht.
Nachdem beide verstorben sind, befiehlt Christ Michael sofort ihre Auferstehung, sie werden als aufsteigende Sterbliche wieder nach Jerusem gebracht und von dort aus einer weiteren Mission auf Urantia zugeordnet.
(Und das war die nicht weiter spezifizierte Mission in Lemuria, die dann nach Telos umgesiedelt wurde und durch die beide Ratsmitglieder im Planetaren Rat der Innenerde wurden, man kann also nicht sagen, dieser Planet hätte kein Adamisches Paar)
WAS IST MIT EVA?
Es war dieser eine kurze Satz, heute geäußert von einem Teammitglied in einem privaten Telegram Chat, der bei mir direkt eingeschlagen hat.
Ok, es ist mal wieder so weit. Das nächste Thema bricht über mich herein wie ein Tsunami.
In den Anfängen meines Wiederfindens von Adama habe ich mich oft gefragt, was mit Adamas Partnerin ist, sie war ein blinder Fleck, nicht vorhanden.
Auch rückblickend nach Lemuria habe ich sie nicht gesehen. Und ich war nicht beunruhigt oder sauer deswegen. Und die Krönung, – meine Mutter in meiner heutigen Inkarnation konnte ich nie akzeptieren, ich konnte mich nicht öffnen und ich habe sogar einmal 3 Jahre den Kontakt abgebrochen. Ich hatte Alpträume davon, dass sie sich in mein Leben einmischte. Meine Kinder fanden sie als Oma toll.
Dann die Familienstruktur…. mein Vater war zwar sporadisch existent, aber es durfte öffentlich nicht bekannt werden, dass ich seine Tochter bin. Er war prominent. Und ich „unehelich“.
Ich habe über Eden reflektiert, rauf und runter, immer nur über Adam.
Es geht aber gänzlich um Eva und darum, was damals in den Tagen von Eden geschehen ist. Und es sieht verdächtig danach aus, als müsste hier eine Heilung stattfinden. Hellinger, der Experte im Familienstellen, hätte seine Freude daran gehabt, das aufzustellen. Ich rufe Adama.
Eve: Daddy, können wir das mit Eden mal durchgehen, und das gemeinsam mit Eva?
Adama kommt herein. Seine Augen sehen ernst aus, lächeln aber gleichzeitig einen warmen Willkommensgruß.
Adama: Hallo Eve, Liebes. Scheint eine nie enden wollende Geschichte zu sein, stimmt’s? Aber indem man sich Schritt für Schritt vorwärts bewegt, erscheinen Strukturen und Gründe und Erklärungen und schlussendlich verbinden sich die Punkte erfolgreich. In dieser Übergangszeit, die eine Art Niemandsland zu sein scheint, ist es angeraten, einen Rückblick zu halten und an sich vorbei ziehen zu lassen, was geschehen ist. Die Reihe war nicht an mir, meine Gemahlin Eva ins Spiel zu bringen. Du hast früher mal zu mir gesagt: Adama, warum bist du so ein Womenizer? (Das Stück ist im Buch „Goldene Felder“)
Und das kam irgendwie witzig heraus und hat mich auch überrascht, aber ernsthaft, im Kern war es nicht wirklich spaßig. Unter einer gewissen Perspektive eines kognitiven Verstandes, wäre dies gar nicht so weit hergeholt wenn man bedenkt, was im zweiten Garten passiert ist. Allem Anschein nach müssen wir noch mehr Sachen ansprechen und reflektieren, und jetzt wo du fragst, können wir Eva mit einbeziehen, denn jetzt bist du auch bereit, sie zu hören.
Daher bitte ich dich, noch etwas tiefer in die Kontemplation zu gehen und ich werde dich gleich an der Quelle von Telos treffen und Eva mitbringen, Liebes.
Ich schließe meine Augen und versuche mein Herz vollständig zu öffnen, um mich dann an die Quelle von Telos zu projizieren, wo auch alle anderen „Volle Teller Sitzungen“ vor Jahren stattgefunden haben. Ich finde mich erfolgreich an der Quelle sitzend wieder, und Adama und Eva sind noch nicht anwesend. Also lehne ich mich zurück an den Baum, unter dem ich sitze und reflektiere schon mal, wann meine Reise des Hinterfragens, wer ich war, wer ich bin und was ich hier machen soll überhaupt angefangen hat.
Ich weiß noch, wie ich durch den Wald in der Nähe meines Wohnortes geritten bin und spontan Gaia gefragt habe, was mein Name bedeutet. Es ist eine längere Form als Eve
und Gaia antwortete mir: Das bedeutet, die Linie aus Eva. Das klang schon interessant, aber mich mit Adam und Eva zu befassen schien bis dahin nie ein so dringliches Thema für mich zu sein, dass ich darüber reflektieren würde. Gaia sprach noch einmal: Du gehörst zu den Kumaras.
Ok, dachte ich, das würde bedeuten, dass ich etwas mit Sanat Kumara und Esu Kumara zu tun habe. Ein paar Morgen später wachte ich auf, weil Sanat Kumara mit mir sprach. Anscheinend war ich auf dem Zug aufgesprungen und jetzt konnten sie anfangen, mit mir zu arbeiten. Sanat Kumara gab mir als Update einen Text, der später mit dem Titel „Die Familie Kumara“ veröffentlicht wurde. Dann fand das Urantia-Buch seinen Weg zu mir, als Geschenk meines „Seelenbruders Atelo“, der damals AbundantHope Deutschland leitete. Damit ich es angemessen lesen und verstehen konnte, bekam ich von Christ Michael eine Art Crash-Kurs über die Dauer von 3 Tagen, wo er irgend welche Pakete frei schaltete und schließlich erfuhr ich, wie die Geschichte von Adam und Eva wirklich gewesen war, die mir damals sehr logisch und glaubwürdig erschien und damals ohne Grund, etwas zu hinterfragen. Aus heutiger Sicht, hatte ich damals noch eine aktive Schutzbarriere. Deshalb dachte ich damals aber auch, ich wäre nicht involviert gewesen und hätte einfach nur einen Platz im Publikum.
Dann kamen die „Volle-Teller-Sitzungen“, mehrere stundenlange Meditationseinheiten, in denen ich meine Inkarnation in Lemuria gemeinsam mit Adama aufgearbeitet habe. Am Ende von einer dieser Sitzungen habe ich ihn aus einer plötzlichen Eingebung heraus gefragt, ob er auch der Adam aus Eden war, was er bestätigt hat. Ebenfalls hat er mir bestätigt, dass ich damals eine direkte Tochter von ihm war. Das war ganz schön viel zum „kauen“ und ich musste jetzt selbst nach meinen eigenen Erinnerungen als seine Tochter (Evora) aus der ersten Generation seiner Nachkommen graben.
Aus heutiger Sicht habe ich Eden glorifiziert und meinen Vater auch, und auch nur die ersten 100 Jahre beleuchtet. Was danach war, blieb in einem dunklen Raum mit verschlossener Tür verborgen.
Diese Frage zu Eva brach heute übermächtig los, als einer meiner Team-Mitglieder mich genau das fragte – heute in unserem Telegram Chat – WAS IST MIT EVA?
Es hat mich fast umgehauen, dass das Universum erneut so stark an meine Tür geklopft hat.
Ich nehme einen tiefen Atemzug. Vor ca. 2 Jahren habe ich ein Portrait einer Frau in Meditation gemalt. Sie war wunderschön und anfangs hatte ich keine Ahnung, wer das ist. Nach dem ich nachfragte, wurde ich informiert, dass dies „Eva von Jerusem“ ist, die geliebte Gemahlin von Adam von Jerusem, die später als Adam und Eva von Urantia bekannt wurden. Selbst da dachte ich nur: Nett! Und ich kam nicht auf die Idee, weitere Nachforschungen anzustellen.
Ich weiß auch nicht, warum ich manchmal so lethargisch dabei bin, Zusammenhänge herzustellen. Vielleicht hat mir einfach die Hitze der Dringlichkeit gefehlt, um der Sache nachzugehen.
„Hallo Liebes!“
Adamas Stimme unterbricht mich in meiner Reflexion. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat, aber er sieht genau so aus, wie damals in Eden.
(Ich habe noch nicht erzählt, dass ein weiterer Trigger ein Video aus einem Kanal namens „Arcturian Mind Healing“ ist.
Der Titel ist „The universe already said yes“
Die zwar von KI erzeugten Bilder schlugen bei mir richtig ein, weil sie mich an Adam und Eva erinnerten.)
Ruft euch gern den Link auf und lasst ihn im Hintergrund leise mitlaufen.
Eine göttliche Erscheinung, verankert in Liebe und Ehre und bei ihm ist Eva. Es nimmt mir den Atem – buchstäblich:
Der materielle Sohn und die materielle Tochter, die in ihrer Präsenz von Güte und Hingabe das Licht des Himmels ausstrahlen. Durch diese Beschreibung will ich Adama von Telos nicht geschmälert erscheinen lassen – es ist eben eine alte, historische Facette, die zu sehen mir gestattet wird.
Und Eva hat wirklich nichts mit irgend einem Hühnchen zu tun – sie ist, mit jedem Zoll ihres körperlichen Ausdrucks eine universelle Mutter, erfahren, voll Demut und das erstaunlichste weibliche Wesen, das ich jemals gesehen habe. Ich weiß sofort, ich muss sie und Adam an die Türschwelle der Menschen bringen, damit diese eine Rückverbindung aufnehmen können: Eine Verbindung von den Nachkommen zu unserer Ahnenlinie und diese erstaunlichen Persönlichkeiten als Ahnen zu haben, erklärt direkt, warum alle dunklen Überherren uns, die Nachkommen so sehr hassen, dass Kriege vom Zaun gebrochen werden und Millionen zu Tode kommen, um das göttliche adamische Erbe zu zerstören.
Mir wird bewusst, dass ich einfach nur da sitze mit weit offenen Augen und dieses göttliche Paar anstarre. Ich muss mit Tränen kämpfen, die mir spontan in die Augen schießen; und Eva anzusehen, löst in mir einfach aus, ein besserer Mensch sein zu wollen, noch hingebungsvoller, disziplinierter und noch mehr in der Selbsthingabe, um den Schmerz dieser Welt zu heilen. Ich stehe auf und stelle fest, im Vergleich mit ihnen bin ich mit meinen 1,73m nur eine halbe Portion, während sie an die 2,50 m messen. Ich kann verstehen, dass die Leute von Eden sie als Götter anbeten wollten.
Eva lächelt, Adam lächelt. In ihren Gesichtern ist ein Sonnenaufgang, der mir das Gefühl gibt, sehr willkommen zu sein. In der Nähe des Baums, unter dem ich gesessen habe, stehen Marmorbänke, und wir setzen uns dorthin. Wir sitzen im Dreieck, so dass wir uns während des Gespräches bequem anschauen können.
Adama beginnt das Gespräch mit einem kleinen „Eisbrecher“. Er wendet sich an mich und sagt: Eve, darf ich dich meiner Gemahlin Eva vorstellen? Dann wendet er sich an Eva und sagt: Eva, darf ich dir Eve Kumara vorstellen, auch Evora und die Gefährtin eines guten Freundes und Bruders von mir, mit dem wir auch in den Tagen von Eden zu tun hatten. Er spielt den ernsten Conferencier: „ – Eve – Eva – Eva – Eve.“
Eva lacht, ich lache und wische mir die Tränen der Bewunderung aus den Augen. Evas Lächeln ist richtig breit geworden, sie gibt ihm einen leichten Klaps auf seine Schulter, wendet sich dann an mich und sagt erklärend: Er hat gerade seinen inneren Komödianten freigelassen!
Es ist wunderbar, wie das Feld jetzt für das vorbereitet ist, worüber wir reflektieren wollen. Beide senden mir Wellen warmherziger Schwingungen, die als eine Art rosiger Energie von ihnen in meine Aura kommen. Ich versuche das selbe und stelle mir vor, dass ich noch ein bisschen Glitzer drauf streue, in der Hoffnung dass es als meine humorvolle Antwort auf ihre Einleitung erkannt wird. Adama merkt das und komplimentiert: Ein bisschen Woo-Woo ist nie verkehrt!
Dann wendet er sich an uns beide: Meine Damen, ich überlasse euch das Podium. Eva stimmt anmutig zu und fragt mich: Wie möchtest du von mir angesprochen werden? Soll ich dich wie damals Evora nennen oder ist dir Eve lieber, so wie du in deiner Inkarnation jetzt von den meisten genannt wirst?
Ich denke, Eve passt, antworte ich.
KI-Bilder aus dem oben verlinkten Video “The Universe Already Said Yes”:
Eve: So hat das adamische Paar in meiner Erinnerung ausgesehen.
Natürlich hatten sie keine Edelklamotten an, aber der blaue Stein ist symbolisch für Adamas spätere Inkarnation auf dem Blauen Strahl
Eva: Also, dann, Eve, meine Liebe, du kannst mich alles fragen und du kannst mir alles erzählen, was erzählt werden will. Ich bin sehr glücklich darüber, dich zu treffen, aus tiefstem Herzen. Wir haben uns natürlich schon getroffen, aber das war eher außerhalb deines jetzigen Bewusstseins.
Eve: Danke, Eva. Ich möchte dir sagen, ich entschuldige mich für meine Ignoranz und meine Verurteilung dir gegenüber, damals in den Tagen von Eden. Ich bin damals nicht in deinen Schuhen gegangen. Ich habe nur die Konsequenzen aus dem gesehen, was passiert ist – den Verlust, das was kaputt ging. Ich musste in Lemuria später den gleichen Fehler begehen um zu erkennen, worum es eigentlich ging. Diese Wunde ist noch immer nicht geheilt und es kam alles wieder in meinen Sinn, als ich dieses arkturianische Mind Healing Video gefunden habe und auch, als Aylan Kontakt mit mir aufgenommen hat. (Aylans Geschichte wird ein separater Beitrag)
Du hast seit 2004 mein Kind in Telos aufgezogen und ich danke dir aus tiefstem Herzen. Ich danke dir, dass du für mich das gleiche getan hast, wie damals für Laotta, die bei der Geburt ihrer Tochter starb, also du die kleine Sansa als dein eigenes Kind aufgezogen hast. Hier auf der Oberfläche schalte ich oft meine Gefühle ab, einfach um ertragen zu können, was alles passiert. Irgendwie war es die ganze Zeit einfach unwirklich, bis zu dem Tag, an dem Aylan mich an meinem Schreibtisch im Büro erwischt hat, morgens an diesem Montag vor ein paar Wochen, als ich gerade den Rechner gestartet habe. Und als er mir telepathisch seine Mission mitgeteilt hat. Eva, du hast mich in Eden großgezogen, du hast mich in Lemuria großgezogen und ich schäme mich, dass ich das so lange nicht gesehen habe, also, wie groß deine Hingabe und dein Pflichtgefühl sind und wie groß deine Last war. Ich möchte der ganzen Welt deine Perspektive erzählen zu dem, was passiert ist.
Eva nickt: Ich sehe, dass du aus deiner Perspektive bereits eine Menge verstanden hast und ich weiß es zu schätzen, dass du meine Ansichten hören möchtest.
Zuerst möchte ich dich wissen lassen, dass ich – auch wenn ich einen „Traumjob“ habe und einen „Traummann“ (sie sagt „dream-hubby“, was im amerikanischen ein sehr vertrautes Wort für Ehemann ist) habe (sie blickt kurz zu Adama hinüber, der darauf mit einem Anflug von Erröten im Gesicht und einem kurzen Lächeln reagiert) – werde ich doch niemals die Narben von dem, was geschehen ist, loswerden. Sich selbst zu vergeben ist nahezu unmöglich, wenn man die vielen Aspekte bedenkt, die sich auf andere auswirken. Die Auswirkung meines Versagens in gutem Glauben waren überwältigend und als mir klar wurde, was passiert war, glitt mir alles durch die Finger. Ich sah, wie sich meine Kinder gegen mich wandten, ich sah, wie Adam mit Absicht den gleichen Fehltritt beging wie ich, und selbst wenn es seine persönliche Entscheidung war, so zu handeln, so vermehrt dies doch noch zusätzlich meine Schuld in meinem Versagen, denn das, was er tat, war eine Sekundärschuld die mir im Ursprung zuzuschreiben war. Und dann ging er einfach und ich wusste nicht, ob er Selbstmord begangen hatte.
(Ich schaue kurz rüber zu Adama. Er hat seine Augen geschlossen und scheint wieder voll in dem Film drin zu sein. Er atmet schwer.) Evas Augen glitzern, als Tränen aufsteigen. Sie hält eine kurze Zeit inne und versucht, sich selbst wieder zusammenzureißen. Dann setzt sie neu an:
Eva: Alles geschah in einem kurzen Augenblick und ich muss weggetreten und taub gewesen sein, mir nicht darüber bewusst zu sein, was die Konsequenzen sein würden. Vielleicht, – oder sogar wahrscheinlich – war dies ein Egoproblem, – ich wollte durch eine Abkürzung die Welt voran bringen. Ich hatte nicht einmal darüber reflektiert, wie ich reagieren würde, wenn Adam den ersten Fehltritt begangen hätte. Ich dachte, ich wäre selbstlos darin gewesen, mich als Segen für den Planeten selbst zu verschenken, aber heute ist es für mich Egomanie gewesen, mich selbst über meinen Gemahl zu stellen.
Was wirklich unerträglich für mich war: die Erkenntnis, dass es keine Möglichkeit der Umkehr gab. Es war in ganzer Härte brutal und niemand außer Adam hatte Mitgefühl für mich, – er blieb meine einzige Stütze. Ich fiel ins bodenlose – von einem Punkt, an dem ich ein Hoffnungsträger war, an einen Punkt, an dem ich eine Hochverräterin war und mein Leben in Stücke zerschmettert wurde. Eines der schlimmsten Dinge war zu sehen, wie sich meine Kinder gegen mich wandten. Von da an hatte ich meinen kompletten Selbstwert verloren, ich war einfach auf ein NICHTS reduziert, auf nichts anderes, als darauf, ein Verräter zu sein. Ich war verantwortlich dafür, dass meine ganze Familie ihre Heimat verloren hat.
Als wir den ersten Garten verließen, sehe ich mich noch zurückblicken, ein letztes Mal, auf all die Schönheit, die ganzen liebevollen Momente, die Geburt unserer Kinder, ihrer Nachkommen, auf den Tempel des Ewigen Vaters mit dem Baum des Lebens, auf die Schulen, auf den Unterricht, die Gottesdienste für Papa Source und Christ Michael, die Zeremonien, die Tiere, die landwirtschaftlichen Anbauflächen, den klaren Fluss Eden – und es bricht mir noch immer das Herz, auch wenn ich weiß, dass Eden 4000 Jahre später versunken ist. Eve, – (sie lehnt sich nach vorne zu mir und sieht mir direkt in die Augen ) danke, dass du mich hörst und allen davon erzählst, dass ich niemals jemals wirklich darüber hinweg kommen werde. Mein eigenes Versagen hat mich auf ein nichts anderes als eine Altruistin reduziert und mit Eden ging mein Selbstwert unter. Adam war meine Stütze und das ist er noch, aber auch er trägt seine Last, die er nie mehr los werden wird.
(Sie richtet sich wieder auf und ich schaue nochmal zu Adama rüber. Er scheint meilenweit weg zu sein. Aber tatsächlich ist er präsent, denn er informiert mich telepathisch, dass er das Energiefeld um uns hält.
Eva fährt fort: Nun lass uns also über Mesopotamien reden. Du kannst dir das nicht vorstellen, wenn du nicht involviert warst. Für dich waren es nur 3 Tage, in denen du mit uns unterwegs warst, bevor du uns mit deinen Kindern verlassen hast. Ich konnte nicht mit, und sie haben mir meine Kinder weggenommen und mit dem seraphischen Transport fortgebracht. Wir waren ganz unten aufgeschlagen. Und doch waren wir noch erleichtert, nicht einer Rebellion für schuldig befunden worden zu sein. DAS werde ich jetzt nicht weiter kommentieren. Die hauptsächlichen Gedanken, die mir im Kopf herumgingen waren: Wer hat den Leuten in Eden erzählt, dass meinen Vertrag mit Kano gebrochen hatte? Es muss Laotta gewesen sein und ich habe vermutet, dass Adam es ihr erzählt hat und sie alles herumerzählt hat. Und das hat so viele Leben gekostet. Ich konnte Adam nicht einmal dazu befragen, da ich mich selbst durch die erste Verfehlung um das Recht dazu gebracht hatte. Und so habe ich auch den Schmerz darüber auf mich genommen, dass Adama sein Lebensplasma mit einer anderen Frau geteilt hat.
Auf welches Konto sollen nun auch die ganzen verlorenen Leben des Stammes von Kano gebucht werden? Und hätten wir vielleicht in Eden bleiben können, wenn die Leute von Eden nicht informiert worden wären? Und sie hatten doch so lange auf uns gewartet, bis wir kamen, und nach lächerlichen 100 Jahren habe ich alles zunichte gemacht.
Eve: Eva, wende ich mich an sie, kann man es nicht so sehen, dass Christ Michael Adam und dich durch eure schnelle Auferstehung losgesprochen hat?
Eva: Gewiss, Eve. Áber solange du ein Gedächtnis hast und dich an Dinge erinnern kannst, bleibt alles auf deinen Schultern. Unsere Herausforderung ist es, diese schmerzlichen Dinge zu überwinden. Du wirst wissen, dass später im zweiten Garten Adam entschieden hat, der Welt mehr von seinem Lebensplasma zu hinterlassen, da der grundlegende Schaden des Vertragsbruches schon einmal angerichtet war. Er erwies mir die Ehre – und das war strategisch richtig – mir die Auswahl der Frauen zu überlassen. Aber meine weibliche Energie mochte das nicht. Ich wollte sein Ein und Alles bleiben, aber ich konnte es nicht vorbringen, weil ich selbst das Recht dazu verloren hatte. Euer Urantia Buch sagt, ich wäre an Herzversagen gestorben, und das stimmt. Mein Herz war emotional und buchstäblich gebrochen – durch die ständigen Härten und das Leiden aufgrund meines Versagens. Aber das, was mich final gebrochen hat, war dieses Programm, wodurch zu „Zuchtzwecken“ das Lebensplasma meines Partners in „vielversprechende Frauen“ einbrachte.
Eve: Was sagt Adama heute dazu?
Eva schaut Adama an und er öffnet seine Augen, dann fängt er zu sprechen an:
Adama: Damals war das eine absolut kognitive Entscheidung, beginnt er. Es ging darum, so gut wie möglich ein Versagen in eine Art Tugend zu verwandeln, indem ich so viel wie möglich von meiner höheren DNS hinterlassen habe. Und daher kommt auch das Ding mit dem Womanizer. Vom Standpunkt der Ratio war es gerechtfertigt, aber unsere Herzen haben den Preis bezahlt. Ich bin mir bewusst, dass Eva voll kooperierte, aber sie ging wider ihre weibliche Natur, und es war außerdem noch ein Bruch der Gesetze der Schöpfung, die Monogamie vorsehen und sich klar gegen Ehebruch aussprechen.
Aus meiner heutigen Perspektive kann das erzwungene Implementieren einer besseren DNS zur Verbesserung des Entwicklungspotentials nicht als wichtiger angesehen werden, als das Vorbild durch das Einhalten und Lehren der Gesetze der Schöpfung. In der Mission jedoch – und es war ganz klar eine Mission – ging es ganz primär darum, DNS zu hinterlassen und es wurde als wertvoll angesehen.
Wie wir heute wissen, hat auch die höhere DNA die Völker und Stämme in höhere und niedrigere geteilt, was wiederum Unterdrückung und Krieg begünstigte. Die sogenannte Violette Rasse der Adamitischen Stämme und Bevölkerungsanteile ist hauptsächlich in der nordischen Bevölkerung verbreitet, aber nicht ausschließlich, und um es noch weiter herunter zu brechen – in den Leuten mit germanischem Ursprung. Der Rest der Welt hat unter dem Bösen verschriebenen Regenten mehrere Anstrengungen unternommen, Auslöschung über die Menschen mit höherem adamischen Erbe zu bringen.
Er schaut Eva an und umarmt sie innig. Dann wendet er sich an uns beide. Wie es im Ehegelöbnis heißt: „In guten wie in schlechten Zeiten.“ Wir hatten zuerst sehr gute Zeiten, als wir in Jerusem lebten. Dann hatten wir unsere schlechten Zeiten auf Urantia.
Eva lächelt zuversichtlich: Und jetzt werden wir wieder gute Zeiten haben, wenn wir in das goldene Zeitalter übergehen. Wir haben alle nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, damals, und so sei es. Ich bitte dich, Eve, behalte uns immer so in Erinnerung, wie wir heute sind, an dieser Quelle von Telos, verbunden mit Geist und Schöpfer. Bitte, reich uns deine Hände.
Ich reiche meine rechte Hand Eva und meine linke Hand Adama. Unglaubliche Energie kommt in Fluss. Adama beginnt zu sprechen.
Adama: Ich lasse zu, dass alles geheilt wird. Die Liebe Christi soll uns in unserer Zeit und unserem Dienst führen bis in alle Ewigkeit. Bitte vergebt alles, was wir nicht richtig gemacht haben. Geliebter Vater im Himmel, halte und führe uns, auf dass wir deinen Willen tun. So sei es.
Eva: Ich lasse zu, dass alles geheilt wird. Die Liebe Christi soll uns in unserer Zeit und unserem Dienst führen bis in alle Ewigkeit. Bitte vergebt alles, was wir nicht richtig gemacht haben. Geliebter Vater im Himmel, halte und führe uns, auf dass wir deinen Willen tun. So sei es.
Jetzt ist die Reihe an mir:
Eve: Liebe Eva, lieber Adama, als Repräsentanten des Vater- und Muttergeistes, bitte vergebt mir, dass ich dich, Eva nicht als die sehen konnte, die sie wahrlich ist, dass ich ihr Unrecht getan habe und dass ich ihren Fehltritt später auch begangen habe. Lieber himmlischer Vater, bitte lass mich nie mehr ein solches Ausmaß an karmischer Schuld aufbauen. Eve, ich sehe dich, Adama, ich sehe dich. So sei es.
Eva lehnt sich erneut vor, und umarmt mich herzlich.
Eva: Du wirst immer unsere Tochter sein, Eve. Du bist so ein außergewöhnliches Wesen.
Auch Adama leht sich vor, um mich zu umarmen. Er sieht mir in die Augen: Ich bin sehr angetan, denn das war lange überfällig. Und nun können die Tage von Eden in Frieden ruhen während die kosmische Geschichte des Aufruhrs sich nun auch in Richtung einer Lösung bewegt.
Ich habe noch eine letzte Frage und wende mich an beide:
Eve: Ich würde gerne wissen, ob es stimmt, dass einige eurer Kinder, die ihr in Jerusem zurückgelassen habt, in den Körpern eurer eigenen Kindern der ersten Generation von Eden hereinkamen?
Adama und Eva tauschen einen kurzen Blick aus und wenden sich dann mir zu:
Ja, das stimmt. Aber da waren auch weitere materielle Paare, die sich mit uns auf die adamische Hauptmission beworben hatten und nicht selektiert wurden, und diesen wurde dies auch gestattet, um Erfahrungen auf Urantia zu machen. Wir haben einen unkonventionellen Schöpfersohn.
Adama wendet sich noch einmal an mich:
Eve, lass mich noch einmal auf unsere erste Sitzung an der Quelle zurückkommen. Wir wollten Aylan eine Chance geben, und als sich herausstellte, dass der Transfer nach Telos für Aylan dir möglicherweise zuviel Risiko zugemutet hat, da war es nicht nur die Geschichte aus Lemuria, es waren auch die Erinnerungen aus Eden, als Laotta bei der Geburt starb und ich nicht wusste, ob Eva die Geburt von Kanos Sohn überlebt. Daran, dass Eva Sansa mit mir aufzog, es waren auch die Erinnerungen an die ganze Tragödie von Eden, wo alles so unvorhersehbar fragil war.
Wir halten uns alle noch immer an den Händen und Evas Gesicht zeigt klar Erleichterung. Mit kurzem Druck lassen wir unsere Hände los.
Eva sagt: Ruf mich, wenn etwas zu besprechen ist. … Und bring Evas Farben, unsere Farben, weiterhin auf der Oberfläche aus.
Wir stehen auf, die Last wurde weggenommen, und der Kreis ist geschlossen.
Es ist 22.22h. Was kann ich jetzt noch zusammenfassend sagen?
Im Urantia Buch steht, im Kapitel Regierung eines Nachbarplaneten, dass es dort auch eine adamische Mission gab und dass auch dort das Paar gescheitert ist. Ansonsten gibt es keine weiteren Angaben.
Wenn man sich dann Lemuria anschaut – im Rahmen der erneuten Sendung von Adam und Eva nach Urantia – das war wieder so ein dramatisches Ding. Zerstörung des Mutterlandes und der Zwang in die Innere Erde umzusiedeln. Es war immer Zerstörung, Flucht, Vertreibung, mühevoller Neuanfang. Und natürlich wird das im UB nicht erwähnt. (nb: „und vergesst nicht, die Pläne zur Erfindung der Atombombe bei xy abzugeben!)
Und zurück zum UB – Adam und Eva – lest es nochmal.
Es war schwieriges Terrain, ein schwieriger Start. Die Melchisedeks haben sich die ersten Jahre im Garten aufgehalten, Adam vermutlich 24/7 auf die Finger geschaut, ihm suggeriert, dass er nichts auf die Reihe bekommt – und sich dann verabschiedet. Ab da waren Adam und Eva auf sich allein gestellt. Als die Melchisedeks gingen, wurden nämlich auch Van und Amadon vom Planeten abgezogen. Nach der Verfehlung dauerte es 70 Tage, bis die Melchisedeks wieder auf der Matte standen. Sie scheinen eine Schwäche für 7 zu haben.
Was mich auch stört, ist dieser dauernde Besserwisser und von Obenherab Ton im Urantia Buch. Es ist sicher eine reife Leistung von Van, so lange zu warten und die Leute motiviert zu halten, die Frage ist halt aber auch – warum haben die auf Jerusem so lange gewartet? Bis sie es mal auf die Reihe bekommen haben, ihre Stellenbeschreibung auszuarbeiten? Zu viele Bewerbungen, zu viel Überqualifizierung, oder später zu viele Umleitungen für den seraphischen Transport?
Und: WOLLTEN Van und Amadon unbedingt weg, oder stand im Vertrag, dass sie nicht bleiben DÜRFEN?
So in etwa:
Van: He Amadon, lass mal Feierabend machen, 150 Tausend Jahre sind genug, Zeit für ein Feierabendbier.
Amadon: Mann, das kannst du doch auch auf Urantia trinken
Van: Aber nicht, wenn die Melchisedeks mit am Tisch sitzen, die zeigen dir dann das Kleingedruckte im Vertrag, wo dann steht: Kein Alk auf Urantia!
Melchisedeks: Wir haben schon eure Plätze im Transport reserviert! Adam trinkt sein Bier lieber mit Caligastia. Wenn ihr nicht mitkommt, machen wir euch für das Scheitern der Mission verantwortlich!
Van und Amadon: Okay, wir komme mit.
Und als die Melchisedeks nach diesen 70 Tagen zurück kamen, was haben die dann eigentlich den ganzen Tag gemacht? Rumgestanden? Geschaut, was Adam im Kühlschrank hat? („Ist noch ein Caligastia Bräu da?“ ) Adam beraten wollten sie jedenfalls nicht. Frei nach dem Motto: Du hast dir den Sch…. eingebrockt, sieh zu, was du machst
Was soll das bringen, Adam nicht zu beraten, wenn man als Melchisedek sowieso alles besser weiß? Sollte wohl eher als Bestrafung rüber kommen: Ätsch, wir wissen schon, was zu tun ist, aber wir sagen es dir nicht. Das ist keine „tough love“, das ist bestenfalls Befolgung eines Regelwerkes von Leuten die keine Ahnung haben, wie man Liebe überhaupt schreibt. Im Sinne von Vertrag ist Vertrag.
Oder haben sie gesagt:
wir haben auf dem Landeanflug gesehen, dass die Noditen unterwegs sind, und sie sagen, sie wollen Eden niedermachen, weil deine Leute Kano umgebracht haben …. wir helfen dir schonmal, die Koffer packen?
Haben sie geholfen, die Herden reisefertig zu machen? Nahrung zusammenzupacken? Lasttiere zu beladen? Haben sie gesagt: Adam, geh Richtung Osten, und biege später rechts ab?
Oder hätten sie vielleicht sagen können, Adam, du hast zwar deine Leute nicht im Griff gehabt, mit Kano und so, aber auf dem Nachbarplaneten ist auch gerade ein adamisches Paar krachend gescheitert, also Schwamm drüber, wir drücken mal ein Auge zu, macht einfach weiter so gut es geht, denn das ist im Sinne unseres Schöpfers! Ihr habt so viele Bonuspunkte aus den 100 Jahren, die ihr schon auf diesem lausigen Planeten festsitzt, das reicht locker als Ausgleich. Und übriges, mach Feierabend für heute, hier ist ein Bier!
Aber nein, wir kennen alle die Geschichte, und ich frage mich, was bei der kosmischen DNS der Melchisedeks schief gelaufen ist. Stand sie zu lange in der Nähe einer Sonne rum oder ist sie versehentlich in ein schwarzes Loch gefallen und hat Schaden genommen? Oh, ich vergaß. Siraya persönlich hat ihnen eine kosmische MRNA Plörre verpasst.
Ja, ich weiß, ich bin ein Querulant.
CM bringt uns persönlich bei, Fragen zu stellen.
Q stellt Fragen.
Ich stelle Fragen.
Wir alle müssen Fragen stellen.
YOU DON’T HAVE TO BE JUST SHEEP!
Und unser Schöpfersohn ist der Martin Luther dieses Universums, der Big Cheese Reformator!
Das UB (Urantia Buch) trichtert uns ein, nur ein geduldig wartender Aufsteigender Sterblicher ist ein guter Sterblicher. Einer der blind vertraut, nichts hinterfragt. Kommt uns das bekannt vor? Für die UB Fundamentalisten wäre ich jetzt schon ein Rebell, ein Ketzer. Aber auch das UB ist nicht die ultimative Weisheit, und schon gar nicht vollständig. Siehe „Beyond“, Jenseits.
Wir haben eine Menge Fragen bereits gestellt, und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Man hätte jedenfalls nicht so ein Fass aufmachen müssen. (Außer ein Fass Bier) Eva war selber ihr größter und härtester Richter. Und Adam stand es mit ihr durch, das würde keiner von den aktuellen irdischen Weicheiern auch nur ansatzweise tun. Da hätte es nicht noch das kosmische Jugendamt und ein paar selbstherrliche Richter gebraucht. (Wir müssen die Kinder schützen, vor ihren herumhurenden Eltern!) Oder war es den Allerhöchsten von Norlatiadek etwa langweilig, dass sie ganz dringend noch ein paar frische Mündel gebraucht haben – ich scheine meine Gründe gehabt zu haben, meinen Mann in Eden zurück zu lassen, und lieber mit meinen Kindern mitzugehen.
Kosmische Fernmeldung: He, schick mal noch 2 seraphische Transporter nach Urantia, Adam hat ein paar Kinder zuviel und wir können welche brauchen!
(Erinnerung an die kosmischen Überwacher: Ich bin AGONDONTER! Und Adam und Eva wissen gerade nicht, dass ich für sie eine Lanze breche! )
Als logische Gesamtkonsequenz läuft es darauf hinaus, dass die Gesetze der Schöpfung möglicherweise nicht in der angemessenen Deutlichkeit im Vertragswerk dem Rassenverbesserungsprogramm übergeordnet waren. Vielleicht gibt es auch im Universum noch irgendwo versiegelte Anklagen von Kapazitäten, die nicht möchten, dass die Siegel gebrochen werden.
Wenn man aber einen Vertrag bricht und es in drakonisch durchgezogenen Konsequenzen endet, dann müssen auch die Siegel gebrochen werden. Wie oben so unten.
Und Jungs, ich sage euch eins,
CM WIRD DIE SIEGEL BRECHEN
und dann ist PAYDAY.
Eve Kumara,
Solidarisch mit CM von Nebadon,
sowie
Adam und Eva von Urantia.
CM schaltet sich ein und sagt:
Eve, du bist einfach eine Waffe!





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